Philine Erfurt Sandhu

Ich verstehe mich als Grenzgängerin und Brückenbauerin zwischen wissenschaftlicher Analyse und handlungsorientierter Beratung, zwischen Bewahren und stetigem Explorieren, zwischen Menschen unterschiedlicher Statushierarchien und zwischen Disziplinen.

Die Entwicklung von diversen und gleichstellungsorientierten Organisationen ist für mich einer der spannendsten Veränderungsprozesse überhaupt, der von persönlicher Transformation bis zu strukturellen Change-Maßnahmen reicht. Bei dieser Arbeit – mit all seinen Beharrungskräften aber auch Potentialen – unterstütze ich mit viel Energie und Freude Akteur*innen des Wandels.

Ich ziehe Impulse und Erkenntnisse vor allem aus den Schnittstellen meiner unterschiedlichen beruflichen Settings: Als Programmleiterin des Aufsichtsrätinnen-Programms der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR), indem ich Frauen aus den unterschiedlichsten Branchen und Sektoren in ihrer Wirksamkeit in Kontrollgremien unterstütze, als wissenschaftliche Beraterin für die Bundesregierung bei der Evaluierung des sog. Frauenquotengesetzes, als Rednerin, Autorin oder als Workshopleiterin. In allen Kontexten treibt mich insbesondere die Frage nach den Hebeln für Transformation hin zu (Gender) Diversity, seien es strukturelle Governance-Maßnahmen durch den Aufsichtsrat oder individuelle Motive von Change-Akteur*innen.

Als Ethnologin und mit einem Master in Gender Studies (UK) promovierte ich in einem DFG-Graduiertenkolleg in Wirtschaftswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Durch meine Ausbildung als systemische Beraterin (ISBW) ist mein beraterischer Blick v.a. auf das System mit seinen (Dys-)Funktionalitäten geprägt

Judy Gummich

Mit meinen beruflichen wie ehrenamtlichen Tätigkeiten möchte ich zu einer gerechten Gesellschaft beitragen, in der alle Menschen die gleichen Chancen und realen Möglichkeiten haben, in allen gesellschaftlichen Bereichen wirksam zu partizipieren.

Als Trainerin, Coach, Prozessbegleiterin und Ausbilderin von Diversity-Trainer*innen stehen deshalb Themen wie Diversity & Anti-Bias, Social Justice, Inklusion, Rassismus, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, Anti-Diskriminierung, Empowerment und Partizipation sowie Menschenrechtsbildung im Mittelpunkt.

Meine Arbeit ist insbesondere geprägt von Ausbildungen als Diversity-Trainerin (Eine Welt der Vielfalt), systemische Coach und in Diversity-Wissens- und Kompetenzmanagement. Sie wird ergänzt durch kontinuierliche Qualifizierungsmaßnahmen, z.B. traumasensible Supervision (Supervisionszentrum Berlin), Social Justice und Diversity-Training (Fachhochschule Potsdam) sowie eine Moderationsausbildung für Persönliche Zukunftsplanung (Martin-Luther-Universität Halle und bvkm - Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen) sowie durch meine Mitwirkung in diversen Gremien und Beiräten im Rahmen meines thematischen Kontexts.

Katharina Pilz

Unternehmen, Teams und Einzelpersonen begleite und bestärke ich in der Analyse und Entfaltung ihrer Potenziale. Mit großem Interesse für neue Formen der Zusammenarbeit und Führung lote ich Chancen aus und ermutige Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Hierfür entwickele ich passgenaue Verfahren zur Identifizierung von Potenzialträger*innen und gestalte mit verschiedenen Formaten die geeigneten Entwicklungsprozesse. Die Beteiligten unterstütze ich durch Führungskräftetrainings, Teamentwicklungen, Coachings oder Workshops. Wissenschaftliche Standards verknüpfe ich dabei mit einer systemischen Grundhaltung, viel Neugier und meiner Begeisterung für agile und kreative Methoden.

Linnea Riensberg

Mit viel Energie und Freude unterstütze ich Organisationen, Teams und Führungskräfte sich in Veränderungssituationen neu aufzustellen, Visionen zu entwickeln und diese gemeinsam umzusetzen. Als ausgebildete systemische Organisationsberaterin, Coach und (Großgruppen-)Moderatorin bringt es mir besonders Spaß mit Menschen zusammenzuarbeiten, die Lust und Mut haben sich auf ungewohnte Dinge einzulassen und diese selbst zu gestalten.

In meinen Workshops bringe ich mit kreativen und interaktiven Methoden Leichtigkeit in Themen wie Strategieentwicklung oder Rollenklärung. Gleichzeitig schaffe ich den Raum, um in die Tiefe zu gehen. Ich möchte echte Entwicklungsprozesse in Gang setzten und nicht nur an der Oberfläche kratzen. Dafür ist es mir wichtig Konflikte greifbar zu machen, damit neue Perspektiven eingenommen und frische Lösungen entwickelt werden können. Aber auch den Freiraum zu öffnen, um groß und weit Denken zu können, sehe ich als wesentlichen Teil meiner Arbeit – immer im Blick die entwickelten Visionen wieder herunter brechen zu können, um erste Schritte auf dem Weg dorthin zu gehen.

Wenn ich miterleben kann, wie Knoten platzen, persönliche Aha-Momente entstehen und sich zwischenmenschliche Spannungen lösen, weil andere Perspektiven eingenommen werden, bin auch ich begeistert. Dann merke ich, dass meine Arbeit wirkt. Das kann in politischen Kontexten geschehen, in denen ich mich durch meine vorherige Arbeit als Mitarbeiterin im Europäischen Parlament und Geschäftsführerin zweier Berliner Nichtregierungsorganisationen gut auskenne, aber auch in Start-Ups, in deren Teams durch schnelles Wachstum und viel Fluktuation ebenso das „Warum“ ihrer Arbeit verloren gehen kann, wie im schnelllebigen politischen Alltag.

Sabine Hübner

Sabine Hübner bringt in das compassorange-Team langjährige Erfahrung aus der Umsetzung von Arbeits-, Gleichstellungs- und Arbeitsmarktpolitik auf Landesebene ein. Für compassorange hat sie in der Ukraine mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Verwaltungsebenen Personalpolitik in Umbruchzeiten erörtert. Aktuell bereitet sie eine Delegation von Handwerksunternehmerinnen im Auftrag der GIZ auf eine Reise nach Ruanda vor.

Paul Wöbkenberg

Mein Kernanliegen in der Organisationsberatung ist es, sich wieder stärker an natürlichen Tendenzen und Arbeitsvorlieben auszurichten. Dazu gehört es, Menschen einzuladen, in den Erfolg von gern getaner Arbeit zu vertrauen. In heutigen Organisationen ist dies häufig unmöglich oder wird stark eingeschränkt. Kernelement des systemischen Ansatzes ist es, als vorausgesetzt angesehene Einschränkungen und Vorgaben in Organisationen zu hinterfragen und zum Denken über den „best-möglichen“ Zustand anzuregen. Mir macht es große Freude, Menschen durch kreative und provokative Arbeit dazu zu bringen, ihre Situation und Handlungen als Einzelne, Team oder Unternehmen in einem gegebenen Umfeld zu überdenken und daraus Veränderungen abzuleiten. Als promovierter Physiker habe ich meinen Forschergeist früh auf die Ursachen für Konflikte und Frustrationen im Unternehmenskontext gerichtet und bin 2014 in die Unternehmensberatung gewechselt. Zunächst als Strategie- und Managementberater in, Kenya und Neuseeland. Heute liegt mein Fokus als Berater von compassorange auf systemischer Organisationsberatung (Ausbildung bei Simon-Weber & Friends) und nachhaltiger Wirtschaft (Ausbildung zum Permakulturdesigner).

“The first rule of sustainability is to align with natural forces, or at least not try to defy them“ – Paul Hawken

Martin A. Ciesielski

Martin A. Ciesielski ist seit 2004 als Autor, Berater, Trainer und Wirtschaftsnarr® im Bereich Mediensysteme und Kommunikationskulturen, Digitale Führung und humorvolle Mitarbeiterentwicklung unterwegs.

U.a. baute er den Qualifizierungsbereichs der Gründungsberatung profund der Freien Universität Berlin auf und arbeitete mehrere Jahre selbstständig bei diversen IT- und Managementberatungen.

Er hat einen Abschluss in Bankbetriebswirtschaftslehre (BA) der Berufsakademie Berlin sowie einen Magister-Abschluss in Publizistik/Kommunikationswissenschaften, Medienpsychologie und BWL der Freien Universität Berlin. Ebenfalls an der Freien Universität absolvierte er am Institut für Organisationspsychologie eine Qualifizierung zum zertifizierten Verhaltens- und Kommunikationstrainer (ABF e.V.).

Im Rahmen seiner nunmehr fast 15jährigen Bühnenerfahrung als Improvisationstheaterspieler nahm er an diversen nationalen und internationalen Workshops und Qualifizierungsreihen teil, entwickelten eigene Improvisationstrainings und begleitete Train the Trainer Maßnahmen im Rahmen der Akademie für Angewandte Improvisation Berlin. Er selbst forscht und publiziert im Bereich der „Soziale Technologien“ zu Themen, wie z.B. Geld, digitale Medien und Führung sowie Angewandte Improvisation, Spiele und dem Umfangreichen Themenfeld des „Nichts“.

Martin A. Ciesielski sieht sich und seine Arbeit mit den Augen eines Wirtschaftsnarren®/Business Jesters®. Humorvoll widmet er sich den Themen, die in den Organisationen im Argen liegen. Ihn interessieren die Themen, die von allen wahrgenommen aber häufig nicht angesprochen oder wirklich angegangen werden - dazu zählen wirtschaftsethische Fragestellungen, Fragen der digitalen Transformation und die notwendigen Bedingungen für eine nachhaltige Startup-Kultur in Deutschland und weltweit.

Vortragsthemen u.a.

Digitale Führung ist anders. Warum die Digitale Transformation neue Führungstechniken braucht.

Welchen Einfluss hat die digitale Revolution auf Führung? Martin A. Ciesielski bietet mit dem Konzept der „Digitale Führung“ nicht nur einen spannenden Zugang zu den Herausforderungen für Führungskräfte im digitalen Zeitalter, sondern zeigt z.B. anhand von „Social Prototyping“ einen Ansatz für iteratives Ensemble-Building statt klassischem Team-Development. Martin A. Ciesielski bietet in diesem Vortrag Wissen über digitale Führungsstrategien, generations- und wertebezogene Unterschiede im Umgang mit IuK-Technologien sowie die aktive Gestaltung hybrider Arbeitskulturen mit Hilfe von fundierter Medienkompetenz, um die digitale Transformation als eine „Humane Transformation“ begreifen und aktiv gestalten zu können.

Wo bleibt die Pointe? Humorvoll Führen in schwierigen Zeiten

Humor hilft dabei, kreativ und lösungsorientiert zu bleiben – auch unter den schwierigsten Umständen. Ob man es glaubt oder nicht – die interessantesten Untersuchungen zum Homur kann man immer noch in der Philosophie finden (kein Witz!).

Martin A. Ciesielski gibt Ihnen in diesem Vortrag Anregungen, um ihren ganz persönlichen Humor-Stil zu kultivieren und neue Zugänge dafür zu finden, was man mit Humor als Führungskraft erreichen kann. Dabei geht es um das Lachen über sich selbst, um Gelassenheit und um das Lachen mit anderen über die Dinge, die das Leben manchmal schwer und manchmal auch erst lebenswert machen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine kleine Einführung in das philosophische und unternehmerische Erkenntnispotenzial des Humors, lernen dabei unterhaltsame Erkenntnisse aus der Psychologie und des Stegreif-Theaters kennen.

Das Wirtschaftsleben kann eben manchmal besser als ein Witz in seiner ganzen Absurdität verstanden werden…