Die Lernwerkstatt „Gimme Two! Work-Life-Balance und akademische Karrieren“ fand im Rahmen der Gastprofessur von Dr. Claudia Neusüß an der Technischen Universität Berlin, Lehrstuhl für Gender & Diversity in den Wirtschaftswissenschaften am Mittwoch den 7. Juli 2010 von 14.00- 18.00 Uhr in Berlin statt.

 

Bei der Entscheidung für oder gegen eine akademische Laufbahn stellt sich unweigerlich eine Reihe von Fragen im Themenkomplex „Work-Life-Balance“: Etwa, wenn die Mobilitätserwartungen Partnerschaften und Familienbildung erschweren, die „Berufung“ keinen Feierabend kennt oder der Leistungsdruck durch eine ungewisse Zukunft immer weiter erhöht wird.

Die Lernwerkstatt will Herausforderungen und Chancen identifizieren:

Was ist dran an einem Leben „in Balance“ und wie kann das aussehen? Welche Möglichkeiten eröffnet oder erschwert die wissenschaftliche Arbeit für Frauen und für Männer, um in „guter Balance“ zu arbeiten und zu leben und (wie) profitieren sie davon? Was sind notwendige strukturelle und organisationskulturelle Rahmenbedingungen, um Arbeit und Leben mit Erziehung und Pflege zu vereinbaren? Was kann jede/r von uns in ihren bzw. seinen Handlungsfeldern konkret tun?

Die Veranstaltung wird durchgeführt von Claudia Neusüß und Jan Kratzer (Lehrstuhlt für Entrepreneurship und Innovationsmanagement an der Fakultät VII der TU), in Zusammenarbeit mit der AG Gleichstellung und der Fakultätsfrauenbeauftragten.

Neben der zentralen Frauenbeauftragten der Universität, Frau Andera Blumtritt, die zur Begrüßung anwesend sein, ihre Erfahrungen mitteilen und geplante Aktivitäten zum Thema vorstellt, wird Nina Bessing, Bereichsleiterin für Wirtschaft in der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) in das Thema einführen.

Die erste Veranstaltung der „Gimme- Reihe“ fand im Januar 2010 als Lernwerkstatt zum Thema „Gender und Diversity in der Praxis“ statt und bildete den Auftakt für eine Reihe von Lernwerkstätten zu Themen, die für zukünftige WirtschaftswissenschaftlerInnen in ihrer beruflichen Entwicklung und für Hochschullehrende wichtig sind.