Fünf Thesen zur Führungskräfteentwicklung, formuliert von Eva Maria Ayberk (Instititutsleiterin des Hernstein Instituts) im Future Lab-Bericht der letzten Ausgabe des Magazins „managerSeminare“. Die Arbeit von Brian Robertson zur Zukunft der Führungskräfteentwicklung gab die Inspiration dazu.

Die genannten Trends sind seit Jahren Teil des Selbstverständnisses von compassorange und unserer Beratungsangebote. Eine schöne Bestätigung unserer Arbeit! Unsere ausgezeichneten Prototypen der Learning Journey für innovative Best Practice stehen dafür.

  1. Es geht um Führung  - durch alle Hierarchiethemen hindurch, als Führung von Aufgaben und des eigenen Selbst -  und nicht um Führungskräfte. Umverteilung von Macht und Autorität wird zum Thema. Führung wird auf mehrere Schultern verteilt.
  2. Der Bedarf an Führungskräfteentwicklung wird nicht sinken sondern steigen – weil sowohl die Anzahl der betroffenen Personen als auch die Bereitschaft der Auseinandersetzung mit dem Thema steigt.
  3. Führungskräftetraining ist kein Karrieretool mehr: Die Führungskräftetrainings müssen sich weniger an den Personen, sondern stärker an der Organisation orientieren.
  4. Berater*innen und Coaches sind als Lernbegleiter*innen gefragt, als Ermöglicher*innen und weniger in der klassischen Beratung: Sie verlieren an Status und gewinnen an Nachfrage. Jene Berater*innnen und Coaches sind gefragt, die quer durch die Hierarchien Entwicklungserfahrung und Anschlussfähigkeit haben, da die Gruppen der Maßnahmen zunehmen gemischter sind.
  5. In und für Ganzheitlichkeit: Dieses Prinzip kann nur bringen, wer es als Firma, als Berater*in selbst lebt.