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Schlüsselkompetenzen für eine nachhaltigere Gestaltung von leistungs- und belastungsintensiven Arbeitszusammenhängen
 

SIE
sind in Ihrer Arbeit hohen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. Sie möchten Ihre Arbeitsweise und Arbeitswelt nachhaltiger gestalten und eine ausgeglichene Work-Life-Balance erreichen. Sie sind interessiert daran gemeinsam mit Gleichgesinnten den Mustern Ihrer eigenen Arbeits- und Verhaltensweisen und denen Ihres Arbeitsumfeldes auf die Spur zu kommen. Stress, Energieverschleiß und Frustsituationen möchten Sie souverän begegnen können. Gehen Sie mit uns und anderen TeilnehmerInnnen aus anderen Teams und Organisationen auf eine Learning Journey. Im Rahmen dieses Prozesses stärken Sie Ihre Kompetenzen für die Arbeit in belastungsintensiven Arbeitszusammenhängen. Entfalten Sie Ihre Interessen und Ihr Engagement, ohne Gefahr zu laufen, dabei auszubrennen. Machen Sie Ihre Entwicklungsziele zur Vision Ihres persönlichen Change-Managements – lernen Sie mit uns Rahmenbedingungen erfolgreichen Veränderungsmanagements kennen, sichern Sie Ihre Ressourcen, und bringen Sie Ihr persönliches Entwicklungsvorhaben auf den Weg.

WAS
wir Ihnen anbieten, ist die Gestaltung dieses Entwicklungsprogramms als spezifische Learning Journey. Ausgehend von einer Analyse der gegebenen Herausforderungen, Themen und Anliegen der TeinehmerInnen entwickeln wir ein spezifisches Learning Journey Konzept. Wir stellen die Lernziele unserer TeilnehmerInnen in den Fokus des Veränderungsmanagements. Dabei kooperieren wir mit interessanten PartnerInnen aus anderen Praxisfeldern, um den Entwicklungsprozess zu befördern und einen Blick über den eigenen Horizont zu ermöglichen. Diese Learning Journey umfasst die folgenden Stationen als thematische Workshops:

  1. Innehalten - Den Anfang wagen – Situationsanalyse, Reflektion und Akzeptanz der Grenzen persönlicher Belastbarkeit, aus der Erschöpfungsspirale aussteigen und in den Veränderungsprozess einsteigen. Ankommen, Auftanken, Motivationsmuster persönlicher Entwicklung hinterfragen und Entwicklungsziele definieren: Was ist los? Was hindert mich so zu leben und zu arbeiten wie ich es mir wünsche? Welche Entwicklungsziele ergeben sich aus dieser Gesamtschau? Was hat das mit Veränderungsmanagement zu tun?
  2. Eintauchen – den Einstieg gestalten: Vertiefung der Analyse der persönlichen und systemischen Überlastungsfaktoren. Deutung der Zusammenhänge persönlicher und umfeldspezifischer Bedingungen: Wie entsteht mein Stress? Welche Modelle und Muster im Umgang damit habe ich entwickelt? Welche Haltungen, Modelle und Handlungsstrategien geben Inspiration für neues Handeln? Wo sehe ich mögliche Handlungsfelder für mich?
  3. U-Turn - Neues zulassen: Loslassen und Intuition nutzbar machen, Selbstverantwortung finden und stärken, Lösungsperspektiven im Sinne eines Masterplans entwickeln und fokussieren, Rollenverständnis schärfen und Kriterien für ein gesundes Belastbarkeitsmanagement entwickeln: Von welchen Haltungen und Verhaltensweisen will ich mich verabschieden? Wofür bin sich selbst verantwortlich? Welche Verantwortungen trage ich dabei? Welche Ideen für mehr Nachhaltigkeit entstehen? Was brauche ich um meine Entwicklungsziele auf den Weg zu bringen?
  4. Umsteuern - Nachhaltigkeit leben und arbeiten: Rollen schärfen, Position beziehen, soziale Netzwerke stärken, Feedback organisieren, Flexibilität und Tun im Gleichgewicht üben, Gestaltungsmöglichkeiten ausloten und Experimentiergeist fördern: Welche Verabredungen sind notwendig? Wo liegen die Gestaltungsmöglichkeiten? Wo kann ich neue Ideen einbringen, Prozesse verbessern? Wie lassen sich Arbeitsproduktivität und Ergebnisorientierung mit der Haltung der Achtsamkeit und einem gesunden Belastungsmanagement verbinden? Wie lebe und arbeite ich mit einer für mich passenden Work-Life-Balance?
  5. Achtsamkeit – Lern- und Widerstandsfähigkeit fördern: Lernerfolge reflektieren, Widerstände als Kraftfelder für Veränderungsmanagement fruchtbar machen: Was sind die Lernerfahrungen aus diesem Entwicklungnsprozess? Wie kann ich meine Lernerfolge nachhaltig sichern? Was brauche ich dazu?
Durch Einzel- und Gruppencoachings begleiten wir Sie in Ihrem Lernprozess nach Bedarf auch zwischen einzelnen Modulen der Journey. In selbstorganisiertem Peergruppenarbeit vertiefen Sie zusammen mit den anderen TeilnehmerInnen Ihre Lernthemen und erarbeiten die Umsetzung ihrer Entwicklungsziele.

 

Best Practise
Der Prototyp „Unternehmung Learning Journey" zur Förderung von Social Entrepreneurship wurde im Februar 2008 von der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft, mit dem Preis für „Best Practice" ausgezeichnet. Entwickelt und gestartet wurde dieses Konzept von Carolin Gebel (Berlin), Dr. Wolfgang Looss (Darmstadt), Dr. Claudia Neusüß (Berlin) und Prof. Wolfgang Stark (Essen) im April 2007 an der Universität Duisburg-Essen.


Konzept und Durchführung
carolin-overCarolin Gebel, Diplom Politologin, systemische und gestaltpsychologische Ausbildung in
Organisationsberatung. Tätigkeiten als interne Projektleitung für Organisationsentwicklung und
als Personalentwicklerin. Seit 2002 selbständige Beraterin und Coach. Schwerpunkte: Potenzial-
und Persönlichkeitsentwicklung, Change-Mangement/Kulturveränderungsprozesse und
Teamentwicklung/Aufbau von Learning Communities, Authentizität und Nachhaltigkeit im
Management.

 

bastian-overBastian Bretthauer, Ethnologe (M.A.), Diplom Sozialpädagoge und systemischer Organisationsberater & Coach. Seit 1998 Krisen- und Konfliktberater, seit 2008 Arbeit als Coach und Organisationsberater mit Fokus auf Profit-/Non-Profit-Unternehmen in Asien und Europa mit dem Schwerpunkt Strategieberatung, Change-Management, Umstrukturierungsvorhaben, Leitbild- und Kulturveränderungsprozesse, Gremien- und Teamentwicklung, Resilienz und Burn-
out Prävention von Mitarbeitern und Führungskräften.

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