Gründungs- und Veränderungsprozesse, ob als Beraterin und Coach, als (Sozial-)Unternehmerin, Lehrkraft oder politische Akteurin sind meine Leidenschaft. Menschen unterschiedlicher Herkunft, national und international, in Verbindung zu bringen, Neues entstehen zu lassen und Lernfähigkeit zu fördern gehören zentral dazu. Die internationale Arbeit ist mir durch langjährige berufliche Erfahrung, sei es durch meine frühere geschäftsführende Vorstandstätigkeit in der Heinrich Böll Stiftung und der Zuständigkeit für internationale Politik und die Länder des Südens oder seit 2003 als Beraterin, Trainerin bzw. Dozentin in Mittel-Süd-Osteuropa vertraut. Roter Faden meiner Berufsbiografie ist es, mich kritisch mit bestehenden Geschlechterverhältnissen, der Entwicklung von Gender Kompetenz und Bedeutung von Vielfalt zu beschäftigten. Organisationelle und individuelle Strategien, um Geschlechterhierarchien zu überwinden, wie Gender Mainstreaming und interkulturelles Management, gehören dazu.
Die Mitgründung und langjährige Leitung und Begleitung der Frauengenossenschaft WeiberWirtschaft und der Aufbau und Betrieb des Gründerinnenzentrums in Berlin, haben mein Engagement für soziales und nachhaltiges Wirtschaften und die produktive Tätigkeit in diversifizierten Teams, entscheidend geprägt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts am Zentrum für Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin zum Thema "Solidarische Stadt" erforsche ich Fragen von Gender Diversity als Erfolgsfaktoren für nachhaltiges Wirtschaften in Genossenschaften.
Als Dozentin an verschiedenen Unversitäten in Deutschland und Österreich sowie als Gastprofessorin (bis 03/2012 an der TU im Bereich Wirtschaft und Management) befass(t)e ich mich mit dem Aufbau von Schlüsselkompetenzen für Fach- und Führungskräfte, Change Agency, dem Aufbau von nachhaltig lernenden Gemeinschaften sowie der Förderung von Social Entrepreneurship.
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